Buchcover: Dalia – Die Verlockung
Dalia

Die Verlockung

Romantasy · Urban Fantasy
Wenn dich der Schmerz so sehr zerreißt, dass du sterben könntest. Was würdest du tun?

Lian ist weg und Dalia hat das Gefühl, als würde sie daran zerbrechen. Gabriel versucht sein Bestes, um Dalia von dem Schmerz abzulenken, doch es bringt alles nichts.
Sie findet einen Ausweg, doch der Preis ist ungeheuerlich.

Muss sie ihn bezahlen, damit sie gegen Charon bestehen kann, und ist er wirklich ihr größter Feind?

Ein weiterer Schritt auf Dalias Weg beginnt, anders als sie sich ihn hätte jemals vorstellen können…
ISBN
979-8328240192
Erschienen
10.06.2024
Format
333 Seiten · 12,5 × 19 cm
Genre
Romantasy · Urban Fantasy
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Die Leseprobe

Blättere mit den Pfeilen, per Wischgeste oder mit den Pfeiltasten.

Fluch. Verdammen, Verwünschen, Verteufeln. Jemanden zu verfluchen für Handlungen, welche einem zuwider sind, ist heute normal, jedoch nur, weil Flüche heutzutage nicht mehr die gleiche Wirkung haben.
Kurz nachdem die Götter ausgelöscht wurden, wurde auch das Wissen über Flüche vernichtet, denn sie sind zu gefährlich. Ein Fluch von damals ist dazu fähig, den Betroffenen mehr als nur das Leben zu rauben.
1
Schweißnass wache ich aus meinem Traum auf. Erneut. Ich habe schon lange keine ruhige Nacht mehr gehabt. Die Ereignisse der letzten Zeit verfolgen mich noch immer.
Noch immer fühle ich mich nicht sicher, verraten und alleingelassen.
2
Trotzdem muss ich mir ins Gedächtnis rufen, dass ich nicht komplett auf mich alleine gestellt bin. Ich habe Personen, die mich unterstützen. Meinen neu gewonnenen Vater, Keran. Einen mehr oder weniger unfreiwilligen Verbündeten, Gabriel. Ob ich möchte oder nicht, genauso Fürst und Fürstin Nightfall, meine Großeltern.
3
Außerdem muss ich damit klarkommen, dass ich anscheinend zu einer übernatürlichen Immortalis geworden bin und dass ich von einem Banshee verfolgt werde.
Meine Familie mütterlicherseits ist schon seit zweitausendfünfhundert Jahren verflucht und wird von Banshees in den Tod getrieben.
4
Balthasar, mein Höllenkater, reibt sich schnurrend an mir und versucht, mich von meinen trüben Gedanken zu befreien. Es wirkt. Langsam falle ich wieder in das Reich der Träume.
Am nächsten Morgen werde ich von einem Klopfen geweckt.
»Steh auf, Schönheit, wir bekommen heute die Ergebnisse unserer Prüfung und du möchtest doch sicher nicht verpassen, wie du gegen mich verlierst«, ruft Gabriel fröhlich durch die Tür.
5

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